Neuigkeiten aus Heilige Familie

Dem Himmel sei Dank! - Kunterbuntes Gemeindefest in der Hl. Familie

Heimkehrer-Dankeskirche
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Am Wochenende feierte die Gemeinde der Hl. Familie in Weitmar-Mark ihr diesjähriges Gemeindefest. Zum vorabendlichen Dämmerschoppen hatte der Himmel  noch seine Schleusen geöffnet,  doch bei  einem packenden WM-Spiel war im  fröhlichen Kreis das nasse Umfeld schnell  vergessen.  Am Sonntag gestalteten die Mitglieder des Jugendpastoralen Zentrums Lichtblick der Gemeinde St. Franziskus mit Band und die Mädchen und Jungen des Kindergartens den Festgottesdienst mit. 
Pfarrer Norbert Humberg spannte in seiner Predigt den Bogen von der Botschaft aus dem Matthäus-Evangelium  hin zu  der Suche nach Schlüsseln  für Lösungen von Rätseln der Gegenwart.

Nach der Messe strömten die Kirchenbesucher und zunächst auch noch der Regen auf den Festplatz.
Vielleicht  Dank der Bitten der anwesenden geistlichen Vertreter und der Gäste  beendete der Himmel seine feuchte Vorstellung und schaute fortan bei zeitweisem Sonnenschein dem munteren Treiben rund um die Heimkehrer-Dankeskirche zu.  Die Happy Jazz Band Boys heizte mit Livemusik die Stimmung zusätzlich an. Alle Stationen und Aktionen waren gut besucht und das Standpersonal versorgte mit engagiertem Einsatz zufriedene Besucher. Die Tombola vermittelte mit schönen Preisen zusätzliche Glücksmomente. Besonders die Jüngeren hatten viel Spaß an zahlreichen Spielstationen und dem Schminkstand. Der Besucherandrang war so stark, dass gegen Ende erstmalig beim Gemeindefest im Dom-Cafe der Kuchen ausging – aber die Waffelbäckerei füllte die entstandene Lücke.
 Am Ende eines schönen Tages war klar – nach dem Fest ist vor dem Fest in 2015.

Messe Gemeindefest

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Heimkehrer Danktag 2014

Heimkehrer-Dankeskirche

Am Dreifalltigkeitssonntag, 15. Juni 2014, laden wir wieder alle ehemaligen Kriegsheimkehrer, ihre Familien und Nachkommmen sowie alle Gemeindemitglieder zum 55. Heimkehrer-Danktag ein. Der Tag beginnt mit einem Gottesdienst um 11:00 Uhr (Achtung: Nicht 10:00 Uhr!) in der Filialkirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche), Karl-Friedrich-Str. 109, 44795 Bochum. Pfarrer i.b.D. Theo Schwens, der vom Bischof von Essen weiterhin in besonderer Weise für die Anliegen der Heimkehrer beauftragt ist, wird dem Gottesdienst vorstehen, der vom Kirchenchor Heilige Familie wieder musikalisch gestaltet wird. Anschließend wird zum gemütlichen Beisammensein im nahegelegenden Gemeindeheim Heilige Familie eingeladen. An diesem Tag ist auch wieder die Gedenkstätte in der Krypta der Heimkehrer-Dankeskirche für Besucher geöffnet.

KAB Heilige Familie lädt im Mai zu spannenden Veranstaltungen

Heimkehrer-Dankeskirche
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Bild: Pater Lic. theol. Ing. Markus Gebhard Stark OCist

Im Mai bietet die KAB Heilige Familie zwei spannende Veranstaltung rund um die Heimkehrer Dankeskirche an. Sowohl den traditionellen Aktionstag am 1.Mai, als auch einen Themenabend mit Pater Markus Gebhard Stark OCist zum apostolischen des Papstes Franziskus.
Erfahren sie hier mehr...

... zum Aktionstag

Traditionell lädt die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) der Filialgemeinde Heilige Familie Bochum-Weitmar am 1. Mai 2014, dem Tag der Arbeit, wieder zu ihrem alljährlichen Aktionstag.

Der Tag Beginnt mit der Heiligen Messe für die Lebenden und Verstorbenen der KAB um 09:00 Uhr in der Filialkirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche)
, Karl-Friedrich-Str. 109, 44795 Bochum-Weitmar. Anschließend trifft sich der Vorstand zum gemeinsamen Frühstück und zur Vorstandssitzung im Gemeindeheim Heilige Familie. Ab 14:30 Uhr öffnet dann an diesem Tag das Dom-Café im Gemeindeheim Heilige Familie, Karl-Friedrich-Str. 107, 44795 Bochum-Weitmar. Alle Pfarreimitglieder sowie auch Gäste sind dann zum Beisammensein bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen eingeladen. Das Dom-Café bietet sich auch als Zwischenstation eines geplanten Mai-Spaziergangs an. Die Kollekte der Heiligen Messe und der Reingewinn aus dem Erlös des Dom-Cafés ist wie immer für das Weltnotwerk der KAB bestimmt. Um 18:00 Uhr endet der Tag dann mit der feierlichen Eröffnung der Mai-Andachten in der Filialkirche Heilige Familie Bochum-Weitmar.

 

... zum Themenabend

Zu einem nächsten Themenabend lädt die KAB Heilige Familie Bochum-Weitmar bereits alle Pfarreimitglieder und Interessierten am Donnerstag, 22. Mai 2014, um 19:30 Uhr, in das Gemeindeheim Heilige Familie, Karl-Friedrich-Str. 107, 44795 Bochum-Weitmar, ein. An diesem Abend spricht Pater Lic. theol. Ing. Markus Gebhard Stark OCist aus dem Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel zum Thema: "Evangelii gaudium: Ein flammendes Plädoyer für eine missionarische Kirche?" und wirft dabei einen Blick in das gleichnamige Apostolische Schreiben von Papst Franziskus.
Die offizielle Einladung finden sie hier.

 


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Zeitzeugin zu Besuch - Schwester des Seligen Karl-Leisner in Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche
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Bild: In der Krypta der Heimkehrer-Dankeskirche (v. l. n. r.):
Alfons Stiewe, Elisabeth Haas, Monika Kaiser-Haas und Christian Herker (© Hermann Haferkamp)

Elisabeth Haas ist die jüngste und einzige noch lebende Schwester des Seligen Karl Leisner. Kürzlich besuchte Sie gemeinsam mit ihrer Tochter, Monika Kaiser-Haas, die Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie (Heimkehr aus Ägypten) in Bochum-Weitmar. Gemeinderatsmitglied Christian Herker hatte zu diesem privaten Besuch eingeladen und führte die Zeitzeugin und ihre Tochter gemeinsam mit Alfons Stiewe durch die Kirche und die Gedenkstätte in der Krypta.

Bereits am Vorabend dieses Besuches stellten die beiden während eines Geistlichen Abends im nahegelegenen Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel Ausschnitte des kurzen Lebens des Seligen Karl Leisner von 1915-1945 vor. 1996 sprach Papst Johannes Paul II. Karl Leisner zusammen mit Dompropst Bernhard Lichtenberg als Glaubenszeugen in der Zeit des Nationalsozialismus im Olympiastadion in Berlin selig.

Karl Leisner wuchs als Ältester von fünf Geschwistern in Kleve am Niederrhein - wo die einzige noch lebende Schwester bis heute wohnt - auf. Früh sah er bereits das durch den Nationalsozialismus kommende Unheil voraus und erkannte klar dessen Feindschaft dem christlichen Glauben gegenüber. Karl war Diözesanjungscharführer im Bistum Münster. Dadurch geriet er schon früh in das Visier der Gestapo. Er lebte bewusst im Glauben an Jesus Christus. Sein großer Wunsch war Priester zu werden. Er studierte Theologie in Münster und Freiburg. Karl Leisner wurde 1939 in St. Blasien wegen einer Äußerung zum Attentat auf Hitler im Bürgerbräukeller in München verhaftet. Nach Aufenthalten im Gefängnis in Freiburg und Mannheim und im Konzentrationslager Sachsenhausen wurde er 1940 ins KZ Dachau eingeliefert. Schwerst krank wurde Karl am dritten Adventssonntag Gaudete am 17.12.1944 im Konzentrationslager Dachau durch einen französischen Mithäftling, Bischof Gabriel Piguet aus Clermont, zum Priester geweiht. Kirchengeschichtlich und auch historisch ist dies ein einmaliges Ereignis.

Durch Zufall hatten sich Kaiser-Haas und Herker im August des vergangenen Jahres bei einer Feierlichkeit in der Abtei Stift Heiligenkreuz im Wienerwald, dem Mutterkloster des Priorates Bochum-Stiepel, kennengelernt. Daraus entstand ein angeregter Kontakt und so kam es nun zu diesem Besuch, erinnert sich Herker.

Monika Kaiser-Haas arbeitet sehr engagiert im Präsidium des Internationalen Karl Leisner Kreises (IKLK) als Vertreterin des Familie Leisner mit. "Die Mahnung an ein schreckliches Kapitel deutscher Geschichte verbindet den IKLK und die Heimkehrer-Dankeskirche als Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern", so Christian Herker. Sehr beeindruckt waren die beiden Damen von diesem besonderen und deutschlandweit einzigartigen Gotteshaus mit seiner aussagekräftigen Gedenkstätte in der Krypta. Ins Gästebuch der Heimkehrer-Dankeskirche schrieb die Nichte des Seligen abschließend: "Diese Heimkehrer-Dankeskirche ist auch ein Denkmal für das Leid, das Menschen Menschen antun können und Menschen ertragen müssen, aber Licht, Leben und Liebe in ihren Seelen nicht erlöschen. Die Vitrinen zeigen die Kreativität und die Liebe. Danke - Es gibt viele Bezüge zu Karl Leisner."

Auf der Website des IKLK findet sich eben falls ein Bericht von Monika Kaiser-Hass zu ihrem Besuch: Dazu hier klicken.
Führungen durch die Heimkehrer-Dankeskirche (Karl-Friedrich-Str. 109, 44795 Bochum) und die Gedenkstätte in der Krypta sind jederzeit nach vorheriger Terminabsprache mit Alfons Stiewe (Tel.: 0234 471525, Email: alfons.stiewe@web.de) und Christian Herker (Tel.: 0234 473453, Email: christianherker@yahoo.de) oder nach dem Sonntagsgottesdienst ab 11:00 Uhr möglich.

Zisterzienser-Generalabt besucht Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche
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Bild (v.l.n.r.): Alfons Stiewe, Christian Herker, Generalabt Mauro-Guiseppe Lepori OCist

Der Generabt des Zisterzienserorden, Mauro-Guiseppe Lepori OCist, aus Rom besuchte kürzlich die Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie in Bochum-Weitmar. Lepori war in den vergangenen Tagen Gast im Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel. Gemeinderatsmitglied Christian Herker hatte den kirchlichen Würdenträger zu diesem privaten Besuch eingeladen und führte ihn persönlich durch die Kirche sowie die Gedenkstätte in der Krypta. Der Gast zeigte sich sehr beeindruckt von dem Besuch dieser besonderen Kirche sowie ihrer Krypta mit den zahlreichen geschichtlichen Dokumenten aus der Kriegsgefangenschaft. Die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum-Weitmar wurde in den Jahren 1958/59 von Pfarrer August Halbe errichtet. Nach seiner Heimkehr aus einer fünfjährigen Kriegsgefangenschaft im Ural begann er zusammen mit 20 weiteren ehemaligen Kriegsgefangenen den Bau der Kirche. Im Dezember 1959 weihte Kardinal Hengsbach die Kirche ein, welche seit 2005 unter Denkmalschutz steht. Für viele Menschen ist die heutigen Filialkirche der Gemeinde St. Franziskus ein Ort der Erinnerung und ein Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern.

Filmaufnahmen in der Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche

Russisches Fernsehen interessiert sich für Bochumer Kirche

Am vergangenen Wochenende (02./03.02.2013) wurde vielerorts dem Ende der Schlacht von Stalingrad während des 2. Weltkrieges am 2. Februar 1943 vor nunmehr 70 Jahren gedacht. Die Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie in Bochum-Weitmar erinnert an dieses bittere Kapitel der deutschen Geschichte. Als Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern wurde die Kirche in den Jahren 1958/59 auf Initiative von Pfarrvikar August Halbe - selber 5 Jahre kriegsgefangener Priester im Ural - errichtet. Mit diesem katholischen Gotteshaus wollten die Kriegsgefangenen ein bleibendes Zeichen setzen und Gott für die glückliche Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft danken sowie an diejenigen erinnern, die nicht heimkehren konnten und ihr Leben im Krieg ließen.

Die Gedenkstätte in der Krypta der Bochumer Kirche beherbergt unter anderem eine kostbare Reproduktion der bekannten Stalingradmadonna als bestickten Wandbehang. Eine Witwe eines in Stalingrad gefallenen Hauptmanns aus Gelsenkirchen-Buer hatte dieses Madonnenbild zur Errichtung der Kirche geschaffen. Das Originalbild des evangelischen Arztes und Pastors, Dr. Kurt Reuber, auf der Rückseite einer russischen Landkarte gezeichnet, befindet sich heute in der Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche in Berlin.

Diese Reproduktion der Stalingradmadonna sowie die Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familir in Bochum stießen nun kürzlich zum 70. Gedenktag des Endes der Schlacht von Stalingrad auf das große Interesse eines russischen Fernsehsenders. Eine deutsche Korrespondentin des russischen Senders sagte sich also zu Dreharbeiten mit einem Kamerateam an. "Ich war etwas überrascht als ich einen Anruf des russischen Fernsehens aus Moskau erhielt und sich der Sender für unsere Kirche interessierte", so Alfons Stiewe, der sich gemeinsam mit einigen ehrenamtlichen um Pastor Theo Schwens, der vom Ruhrbischof weiterhin besonders für die Kirche beauftragt ist, um die Pflege der Gedenkstätte in der Krypta der Heimkehrer-Dankeskirche kümmert und Führungen durch Kirche und Krypta anbietet. Stiewe stimmte einen zeitnahen Termin ab und stand dann den russischen Journalisten mehrere Stunden für ihre Fragen zur Geschichte der Kirche und zur Intention Rede und Antwort. Die Journalisten hatten sich bereits im Vorfeld des Besuches wohl bestens über die Geschichte der Kirche informiert und stellten gezielt ihre Fragen.

Der kurze Beitrag wurde dann am Sonntag, 3. Januar 2013 um 21.00 Uhr im russischen Fernsehen im Rahmen eines Beitrages zum 70. Jahrestag des Endes der Schlacht von Stalingrad während eines Tagesrückblicks gesendet.

Die Bochumer Kirche an der Karl-Friedrich-Str. 109 in Bochum-Weitmar erfreut sich eines immer größer werdenden Besucherandrangs. Im Juni 2012 war unter anderem eigens der Vertreter Papst Benedikts XVI. in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, aus Berlin zu Gast in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie. Die Kirche ist für interessierte Besucher sonntags nach dem Hochamt um 10:00 Uhr ab ca. 11:00 Uhr geöffnet. Für größere Gruppen werden auch spezielle Führungen durch Kirche und Gedenkstätte in der Krypta angeboten. Eine vorherige Terminvereinbarung mit Alfons Stiewe (Tel.: 0234 471525, Email: alfons.stiewe@web.de) oder Christian Herker (Tel.: 0234 473453, Email: christianherke@yahoo.de) ist hierfür erforderlich.

Kostbare Reproduktion

Heimkehrer-Dankeskirche

Vor 70 Jahren schuf Kurt Reuber in Stalingrad die bekannte Stalingradmadonna

Der evangelische Arzt und Theologe Dr. Kurt Reuber zeichnete zu Weihnachten 1942 - also vor 70 Jahren - auf die Rückseite einer russischen Landkarte im "Kessel von Stalingrad" das bekannte Bildnis der Stalingradmadonna. Das Original-Bild befindet sich heute in der bekannten Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin. Im deutschsprachigen Raum gibt es zahlreiche Reproduktionen dieses Madonnenbildes. Eine dieser wertvollen Reproduktionen befindet sich auch in Bochum, und zwar in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie Heimkehr aus Ägypten in Bochum-Weitmar.

Die Witwe des in Stalingrad gefallenen Hauptmanns E. aus Gelsenkirchen-Buer schrieb am 10. Januar 1958 an den Initiator der Heimkehrer-Dankeskirche, Vikar August Halbe, und bot ihm an, für die neu errichtete Heimkehrer-Dankeskirche als besondere Gabe diese Reproduktion der Stalingradmadonna als bestickten Wandbehang zu gestalten. Über Presse und Rundfunk hatte Sie von dem Vorhaben des Vikars erfahren.
  
Vikar August Halbe stimmte zu. Und Weihnachten 1959 kam das Geschenk - das auf grobem Sackleinen gestickte Bild der Witwe E. in dieses Bochumer Gotteshaus.

Am 12. Dezember 1959 konsekrierte Ruhr-Bischof Dr. Franz Hengsbach die Kirche der Heimkehrer auf das Patrozinium Heilige Familie Heimkehr aus Ägypten. Diesen Namen trägt die Kirche bis zum heutigen Tage. Im Volksmund wird sie jedoch Heimkehrer-Dankeskirche genannt.

Der Bischof von Essen Dr. Franz-Josef Overbeck, der zugleich auch Militärbischof für die deutsche Bundeswehr ist, stand  bei seinem Besuch dieses Gotteshauses am 11. Dezember 2010 beeindruckt vor dieser Madonna und betete. Ebenso der Apostolische Nuntius in Deutschland und somit der unmittelbare Vertreter Papst Benedikt XVI., Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, bei seinem Besuch am 2. Juni 2012.

"LICHT - nicht Dunkel und Finsternis, LEBEN - nicht Tod und Verderben ringsherum, LIEBE - nicht Hass und Feindschaft" - "Das war und ist die Botschaft der Muttergottes von Stalingrad - auch heute noch", so erklärt Pastor i. b. D. Theo Schwens, der vom Ruhrbischof weiterhin für die Heimkehrer- Dankeskirche besonders beauftragt ist, diese große Kostbarkeit, die die Heimkehrer-Dankeskirche aufbewahrt.

Dies solle - so Schwens - auch weiterhin die Aussage der Heimkehrer-Dankeskirche - dieses  "steinernen Dankgebetes" - sein:
"Dank für Rettung aus Not und Gefahr des Krieges, Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern, Gedächtnisstätte an die, die nicht heimgekehrt sind."

Zu Weihnachten 2012 wurde die Reproduktion der Stalingradmadonna im Altarraum der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie ausgestellt. Eindrucksvoll stellte Pastor Heinz Schulte dieses weihnachtliche Bildnis in der Christmette 2012 in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen und ging so auch auf die besondere Geschichte der Heimkehrer-Dankeskirche ein. Damit gedachte die Gemeinde auch dem 70. Jahrestag der Erschaffung dieses Marienbildnisses und verehrte es in besonderer Weise.

Der Erschaffer des Originalbildnisse, Dr. Kurt Reuber, schreibt: "Als ich die Weihnachtstür, die Lattentür unseres Bunkers, öffnete und die Kameraden eintraten, standen sie wie gebannt, andächtig und ergriffen schweigend vor dem Bild an der Lehmwand, unter dem ein Holzscheit brannte ... Und gedankenvoll lasen sie die Worte: Licht - Leben - Liebe."

Kirchen- und Kryptabesichtigungen in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie sind jeweils sonntags nach dem Hochamt um 10:00 Uhr ab ca. 11:00 Uhr möglich. Für größere Gruppen werden auch extra Führungs- und Besichtigungstermine angeboten. Hierfür ist eine vorherige Terminvereinbarung mit Alfons Stiewe ( Tel.: 0234 471525) oder Christian Heker ( Tel.: 0234 473453) erforderlich.

Ökumenischer Gedenkgottesdienst zum Volkstrauertag in der Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche

Am Volkstrauertag, Sonntag, 18. November 2012, wird wieder in der katholischen Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie Heimkehr aus Ägypten in Bochum-Weitmar der Opfer der beiden Weltkriege sowie von Krieg und Terror in der ganzen Welt gedacht. Hierzu sind wieder alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie die Gemeinde sehr herzlich eingeladen.  Den ökumenischen Gedenkgottesdienst um 15:00 Uhr in der Gedenkstätte in der Krypta werden Pastor i. b. D. Theo Schwens, der weiterhin vom Ruhrbischof in besonderer Weise für die Pflege und den Erhalt der Heimkehrer-Dankeskirche als Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern beauftragt ist, und der Pastor der evangelischen Emmaus-Gemeinde in Weitmar-Mark, Ekkehard Loer, gemeinsam feiern. Bereits ab 14:00 Uhr ist die Kirche für interessierte Besucher geöffnet und lädt zum verweilen ein.

 Die Heimkehrer-Dankeskirche ist Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern im nationalen Rang und ein "lebendiger Dankaltar ". Im Juni 2012 besuchte eigens der Vertreter Papst Benedikt XVI. in Deutschland, Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, aus Berlin während eines Aufenthaltes in Bochum diese Kirche und feierte hier eine festliche Andacht und erteilte seinen bischöflichen Segen.  Laut Pastor Theo Schwens steht die Kirche für den Frieden in der Welt und daher soll sie auch zukünftig - so sein Wunsch - als Gottesdienstort erhalten bleiben. Dafür engagieren sich auch viele Ehrenamtliche in der Gemeinde. Die Heimkehrer-Dankeskirche steht - so Pastor Schwens - für 12 Millionen deutsche Soldaten und Zivilisten, die im 2. Weltkrieg in Kriegsgefangenschaft waren. Sie lebten in 9.000 Lagern. Diejenigen, die diese Schicksalsjahre überlebt haben und heimkehren konnten, errichteten in den Jahren 1958/1959 auf Initiative des 1. Pfarrers, August Halbe, selbst 5 Jahre kriegsgefangener Priester im Ural, diese Kirche als Dank für ihre Rettung aus Not und Gefahr. In diesem Jahr wäre Pfarrer August Halbe 100 Jahre alt geworden. Darum wurde auch in der Gemeinde besonders an Pfarrer Halbe gedacht. "Den vielen Kriegsgefangenen ist diese Kirche geweiht. Sie erinnert jedoch auch an die, die nicht heimkehren konnten", so Pastor Theo Schwens, der von 1992 - 2002 Pfarrer der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie war. Schwens richtet jedoch auch den Blick in die Zukunft: "Könnte diese Kirche nicht auch heute ihre ursprüngliche Bedeutung zurück erlangen - Heimkehrer-Dankeskirche? Kehren nicht auch heute wieder deutsche Soldaten aus kriegerischen Auslandseinsätzen in die Heimat zurück, vielfach belastet mit schrecklichen Erfahrungen, die sie dort gemacht haben? So könnte auch für sie diese Kirche ein Ort sein, Gott für die glückliche Heimkehr zu danken und bei ihm inneren Frieden zu finden."

Führungen für Gruppen und Verbände können nach vorheriger Terminabsprache mit Alfons Stiewe unter Telefon 0234 471525 oder Christian Herker unter Telefon 0234 473453 vereinbart werden.

 

Tag des offenen Denkmals

Heimkehrer-Dankeskirche
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Heimkehrer-Dankeskirche am 9. September 2012 geöffnet

Am Sonntag, 9. September 2012 findet wieder der deutschlandweite Tag des offenen Denkmals statt.

Aus diesem Anlass ist auch die Heimkehrer-Dankeskirche geöffnet. Und zwar am Vormittag nach dem Hochamt um 11 Uhr und am Nachmittag in der Zeit von 14 Uhr bis 18 Uhr. Um 15 Uhr und 17 Uhr finden jeweils Führungen durch die Kirche und die Gedenkstätte in der Krypta statt.

Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie Heimkehr aus Ägypten -

1958/59 Auf Initiative des Spätheimkehrers Pfarrvikar August Halbe errichtet. 1986 Erweiterung der Krypta. Ausstellung eindrucksvoller Bilder und Gegenstände Aus Kriegsgefangenschaft und Lagerleben in der Gedenkstätte in der Krypta. Vier Fenster: Kriegsstrasse, Chorfenster, Magdalenenfenster und Rosenkranzfenster.

Ansprechpartner

Alfons Stiewe
Tel.: 0234 471525
Email: Alfons.stiewe@web.de

Christian Herker
Tel.: 0234 473453
Email: christianherker@yahoo.de

 

Liste der an diesem Tag in Nordrhein-Westfalen geöffneten Denkmäler

 

Aktuelle Informationen folgen.

Erzbischof Périsset besuchte Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche
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Am Samstag, 2. Juni 2012 besuchte der Apostolische Nuntius in der Bundesrepublik Deutschland und somit der Vertreter Papst Benedikt XVI., Erzbischof Dr. Jean-Claude Périsset, die Heimkehrer-Dankeskirche Bochum-Weitmar. Vorab trug sich der Apostolische Nuntius im Beisein von Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz, NRW-Landtagspräsidentin Carina Gödeke, Stadtdechant Dietmar Schmidt, Pfarrer Norbert Humberg, Pastor Theo Schwens, Pater Prior Pirmin Holzschuh vom Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel und weiteren Vertretern des Stiepeler Zisterzienserklosters, der Heimkehrer-Dankeskirche, des Bundes der Eichsfelder Vereine und der Politik in das Gästebuch der Stadt Bochum ein. Anschließend wurde der besondere Gast durch Pfarrer Humberg am Hauptportal der Heimkehrer-Dankeskirche begrüßt. Einige Erläuterungen zum geschichtlichen Hintergrund der Kirche richtete Pastor Theo Schwens an den Gast. Es hatten sich zu diesem Anlass auch zahlreiche Gläubige in der Kirche versammelt. Anschließend nahm der Erzbischof mit einigen Ehrengästen die Gedenkstätte in der Krypta in Augenschein. Zum Abschluss fand in der Kirche eine kurze Andacht statt. Dabei richtete der Papst-Botschafter auch das Wort an die versammelten Gemeindemitglieder und trug ein selbstformuliertes Gebet vor und erteilte dann den bischöflichen Segen.

 

 

(Fotos: Hermann Haferkamp / Christian Schnaubelt)