Neuigkeiten

Gemeinde St. Franziskus bekundet ihre Solidarität angesichts der Terroranschläge in Paris

Allgemein

In folgender Botschaft an Bischof Msgr. Michel Pansard drückten Pfarrer Norbert Humberg, Pfarrer i.b.D. Theo Schwens und Gemeinderatsmitglied Christian Herker die Solidarität der Gemeinde St. Franziskus mit dem ganzen französischen Volk aus:

Hochwürder, lieber Herr Bischof Msgr. Pansard,
tieferschüttert haben wir auch in Bochum von den schrecklichen Terrorangriffen in Paris erfahren. In diesen Tagen sind unsere Gedanken und vor allem Gebete bei dem ganzen französischen Volk.
Am diesjährigen deutschen Volkstrauertag, 15.11.2015, nur wenige Tage nach den terroristischen Angriffen, haben wir in der Krypta der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie in Bochum, die Sie im Mai 2015 besucht haben, wieder der zahlreichen Opfer der beiden großen Weltkriege, sowie von Gewalt und Terror gedacht. Bei diesem ökumenischen Gedenkgottesdienst waren wir als Gemeinde im Gebet ganz fest mit Ihnen und allen Franzosen verbunden.
Für die 132 Opfer, die bei den Anschlägen in Paris zu Tode gekommen sind, werden an diesem Wochenende vor dem Altar in unserer Gemeindekirche St. Franziskus in Bochum 132 Kerzen angezündet und während der sonntäglichen Eucharistiefeier brennen.
In einer Bochumer Erklärung, die bereits zahlreiche Bürgerinnen und Bürger unterschrieben haben, heißt es unter anderem: "Diejenigen, die an Gott glauben, sind sich mit denen, die nicht an Gott glauben, darin einig: Terror kann nicht gottgewollt sein. Eine Idee, die Menschenopfer verlangt, ist barbarisch. Eine Kultur, die den Tod will und nichts das Leben, ist eine Kultur des Todes."
So sprechen wir Ihnen und dem ganzen französischen Volk nochmals unsere tiefe Anteilnahme in diesen schwerden Stunden aus. Unsere Gebete werden Sie alle auch in der kommenden Zeit weiter begleitet.
In tiefer, freundschaftlicher Verbundenheit
Bochum, 21. November 2015
Ihr
Norbert Humberg, Pfarrer
Theo Schwens, Pfarrer i.b.D.
Christian Herker, Mitglied des Gemeinderates

Bischof Msgr. Michel Pansard antwortete nun persönlich auf diese Solidaritätsbekunden:

Liebe Freunde,
ich danke Ihnen für dieses Zeichen der Sympathi und für die Verbundenheit im Gebet zu einemm Zeitpunkt, wo die französische Nation durch diese barbarischen Akte, die das Leben von sovielen unserer Mitbürger hinweggerafft hat, verletzt worden ist.
Chartres, 26. November 2015
Mit brüderlichem Gruß
+ Michel Pansard
Bischof von Chartres

 

 

Ökumenischer Gedenkgottesdienst zum Volkstrauertag in der Heimkehrer-Dankes-Kirche

Heimkehrer-Dankeskirche
my alt text

Am diesjährigen Volkstrauertag, 15. November 2015, um 15 Uhr, wurde in der Heimkehrer-Dankeskirche Heilige Familie in Bochum als Mahnmal für den Frieden und Aussöhnung unter den Völkern genauso wie an vielen anderen Orten in ganz Deutschland den Opfern der beiden großen Weltkriege, sowie von Gewalt und Terror gedacht. Den ökumenischen Gedenkgottesdienst in der Krypta feierten Pfarrer i.b.D. Theo Schwens und Pastor Ekkehard Loer, der auch die Predigt hielt. Hierzu versammelten sich wieder die Mitglieder der Weitmarer Bürgerschützenvereins, sowie zahlreiche Gläubige. Aus aktuellem Anlass gedachten die Versammelten auch der Opfer der kürzlichen Terroranschläge in Paris (Frankreich). Hier einige Bilder von Hermann Haferkamp...

Bild 2

Bild 3

Bild 4

VorschauAnhangGröße
k-IMG_0825.JPG36.02 KB
k-IMG_0826.JPG41.34 KB
k-IMG_0827.JPG33.79 KB

Dringende Bitte um Sachspenden für die Flüchtlinge in Weitmar-Mark

Allgemein

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Gemeindemitglieder!

Bekanntlich kommen seit September Flüchtlinge in unserem Stadtteil an und werden zunächst in der Sporthalle an der Karl-Friedrich-Str. 66a unterbracht. Es handelt sich zur Zeit um 51 Männer im Alter von ca. 20 bis 35 Jahren vorwiegend aus Syrien und Afghanistan.

Unsere Caritas-Kontaktstellen in Weitmar und Weitmar-Mark haben bereits erste Hilfsmaßnahmen durchgeführt. So wurden auch mit Ihrer Hilfe vor allem Decken, Winterjacken und -pullover gesammelt und weitergeleitet. Außerdem erhielten die Bewohner der Unterkunft von uns diverse Körperpflegeartikeln für den täglichen Bedarf.

Für den bevorstehenden Winter werden noch dringen gut erhaltene Winterschuhe in den Größen von 40 bis 46 benötigt. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie bei der Beschaffung behilflich sein könnten.

Wir sammeln von Sonntag, 15.11. bis Sonntag, 22.11.15.
Abgabe im Vorraum unserer Heimkehrer-Dankeskirche (Karl-Friedrich-Str. 109, 44795 Bochum) in den bereitgestellten Behältern.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe! 

Ergebnis der Wahlen zum Kirchenvorstand

Allgemein

Bei der Wahl am 7. / 8. November 2015 wurden gewählt:

I. Zu Kirchenvorstehern

1. Hechtner, Eckhard (301 Stimmen)
2. Barthel, Andreas (299 Stimmen)
3. Schroeder, Georg (287 Stimmen)
4. Herker, Ulrich (269 Stimmen)
5. Füssenich, Letizia (247 Stimmen)
6. Neubauer, Hans (241 Stimmen)
7. Dewender, Franz-Josef (204 Stimmen)
8. Winkler, Hermann (200 Stimmen)

II. Zu Ersatzmitgliedern

1. Arndt, Michael (156 Stimmen)
2. Schlenker, Raimund (143 Stimmen)
3. Hennes, Michael (136 Stimmen)
4. Giesen, Carsten (133 Stimmen)

Die Bekanntmachung des Ergebnisses der Kirchenvorstandswahl können Sie auch den Aushängen in den Schaukästen an der Gemeindekirche St. Franziskus sowie der Filialkirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankes-Kirche) entnehmen. 

Verbindliche Anmeldung zur Wallfahrt nach Chartres (Frankreich) ab sofort möglich

Allgemein

Wir laden recht herzlich vom 30. September 2016 bis zum 3. Oktober 2016 zu einer Gemeinde-Wallfahrt nach Chartres (Frankreich) auf den Spuren von Abbé Franz Stock mit insgesamt 100 Pilgern ein. Die Reisekosten betragen ca. 330 EUR. Es sind noch einige Plätze frei und stehen somit weiterhin interessierten Pilgern zur Verfügung. Die Anmeldungen werden nach ihrem Eingang entsprechend berücksichtigt. Eine verbindliche Anmeldung ist nun bis zum 31.12.2015 im Pfarrbüro St. Franziskus (Franziskusstr. 11, 44795 Bochum, Telefon 0234 431172, Email st.franziskus.bochum-weitmar@bistum-essen) möglich. Ebenfalls im Pfarrbüro erhalten die Pilger alle weiteren Reiseunterlagen sowie das Anmelde-Formular. Zu der Wallfahr sind nicht nur Gemeindemitglieder, sondern Freunde und Bekannte sehr herzlich eingeladen. Das Programm der Wallfahrt können Sie bereits den Flyern entnehmen, die weiterhin im Schriftenstand hinten in der Kirche ausliegen. 

Das Anmelde-Formular, die AGB's und alle weiteren Reiseunterlagen der Firma Viator-Reisen können Sie hier direkt downloaden.

 

 

VorschauAnhangGröße
Anmeldeformular.pdf134.21 KB

Bruder von Franz Kardinal Hengsbach besucht Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche

Heute hatte die Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) einen spontanen und ganz ehrenvollen Besuch: Pfarrer Paul Hengsbach (88, rechts auf den Bildern), der Bruder des ersten Bischofs von Essen, Dr. Franz Hengsbach, besuchte mit seiner Begleitung die Kirche sowie die deutschlandweit einzigartige Heimkehrer-Gedenkstätte in der Krypta. Dies war ein sehr schönes Zeichen der Verbundenheit zum ersten Ruhrbischof und späteren Kardinal Hengsbach, der am 12.12.1959 die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum auf das Patrozinium Heilige Familie Heimkehr aus Ägypten weihte. Bei dieser Gelegenheit entstanden diese beiden Erinnerungsfotos (© Hermann Haferkamp).

 

VorschauAnhangGröße
k-L1130800.jpeg35.26 KB
k-L1130801.jpeg30.98 KB

Innenrenovierung Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche)

Heimkehrer-Dankeskirche
my alt text

Die Renovierungsarbeiten in der Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) laufen bereits seit einigen Wochen auf Hochtouren. Neben dem Altarteppich werden auch die Sitzpolster der Kirchenbänke komplett erneuert. Diese Maßnahme war nun unbedingt notwendig geworden, da der alte Altarteppich und die alten Sitzpolster bereits sehr in die Jahre gekommen und entsprechend verschlissen waren. Der Förderverein Heimkehrer-Dankeskirche e. V. hat dankenwerter Weise den größten Teil der Finanzierung dieser Renovierungsmaßnahme in der Kirche sichergestellt. Die Vorarbeiten - Entfernung der alten Sitzpolster von den Kirchenbänken und des kompletten Teppichs im Altaraum - wurden ausschließlich durch ehrenamtliche Helfer aus der Gemeinde durchgeführt. Ein ganz herzlicher Dank ergeht daher an die vielen ehrenamtlichen Mitwirkenden, vor allem auch den Meßdienern und Pfadfindern, ohne deren Hilfe die Renovierungsmaßnahme kaum möglich gewesen wäre! Die neuen Sitzpolster werden nun bereits am Dienstag, 20. Oktober 2015, durch die Firma P.R. Havener GmbH geliefert und verlegt. Gleichzeitig wird der Altarteppich vor Ort angepasst. Nachdem der Teppich in der Firma gekettelt wurde, wird er dann am Montag, 26. Oktober 2015 schlußendlich in der Kirche verlegt. Somit sind die Arbeiten in der Kirche bereits sehr bald beendet und die Kirche erstrahlt in einem neuen Erscheinungsbild.

(Bild © Hermann Haferkamp)

Dankgottesdienst zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit

Heimkehrer-Dankeskirche
my alt text
Am Sonntag, 4. Oktober 2015, feierte Pater Prior Pirmin Holzschuh OCist, Zisterzienserkloster Bochum-Stiepel, Vormittags um 10:00 Uhr in der Heimkehrer-Dankes-Kirche Heilige Familie in Bochum-Weitmar ein feierliches Dankamt zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit. Während der Eucharistiefeier segnete er drei Kreuze, die aus Grenzzaun der ehemaligen innderdeutschen Grenze gefertigt wurden. Ein Kreuz verbleibt in der Heimkehrer-Dankeskirche als Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern, ein Kreuz geht ins Mauermuseum in Berlin und ein weiteres Kreuz wir künftigt in einer Kindertagesstätte in Bochum verbleiben. Das Metrial wurde von Edgar Pferner, der 1966 gemeinsam mit seinem Vater über die Grenze aus der damaligen DDR floh, gestiftet. Das Material wurde dann von Handwerkern der Kreishandwerkerschaft Bochum weiterverarbeitet. "Ich bin davon überzeugt, dass es schlussendlich auch die vielen Gebeten der Heimkehrer bei ihren alljährlichen Heimkerer-Danktagen an der Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum waren, die mit zur Wiedervereinigung unseres Vaterlandes beigetragen haben. Daher passt dieses Kreuz auch zur besonderen Intention dieses deutschlandweit einzigartigem Gotteshauses als Mahnmal für Frieden und Aussöhnung unter den Völkern. Daher freuen wir uns ausgesprochen über diese Stiftung.", so Gemeinderatsmitglied Christian Herker.

Hintergrund:

Mehr als 12 Millionen deutsche Soldaten und Zivilisten waren in Kriegsgefangenschaft. Sie haben in über 9.000 Lagern gelebt bzw. „gehaust“. Viele arbeiteten unter härtesten Bedingungen. Die das überlebt haben und zurückgekehrt sind, haben davon auf vielfältige Weise berichtet. Sie haben eine Stätte geschaffen, die Heimkehrer-Dankeskirche in Bochum, die Ausdruck ihrer Dankbarkeit vor Gott über ihre glückliche Heimkehr ist. Nachfolgende Generationen sollen erinnert werden: Das Recht auf Freiheit und Menschenwürde ist nicht selbstverständlich. Es muss stets ins Bewusstsein gerückt und bewahrt werden.
 
In der Krypta der Kirche befindet sich ein Museum. Es zeigt zahlreiche Gegenstände, die in den Lagern entstanden sind. Hinzu kommen eindrucksvolle Gemälde und Zeichnungen aus dem Alltagsleben der Lagerinsassen sowie eine Reproduktion der so genannten „Stalingradmadonna“. Auch für junge Menschen sind Kirche und Krypta in zweierlei Hinsicht lohnenswert. Zum einen erhalten sie Einblick in die dunklen Jahre der Geschichte. Zum anderen vermittelt der Ort ein tieferes Verständnis für ein Leben in Frieden und Freiheit.
 
Vikar August Halbe, fünf Jahre kriegsgefangener Priester im Ural, ließ aus Dank für die Rettung aus der Lagerhaft die Kirche errichten. Unterstützung erhielt er dabei vom Pfarrer der Pfarrei St. Franziskus Bochum-Weitmar, Adolf Ostendorf. Der Plan zum Bau der Dankeskirche wurde 1955 der Öffentlichkeit vorgestellt. Unterstützt durch den 1956 gegründeten Kirchbauverein konnten zwei Jahre später 20 Heimkehrer den ersten Spartenstich vollziehen. Am 12.12.1959 weihte Ruhrbischof Dr. Franz Hengsbach (Essen) die Kirche. Sie trägt den Namen „Heilige Familie“ und erinnert an die Heimkehr der Familie Jesu aus Ägypten. Seit 2005 steht das Gotteshaus unter Denkmalschutz und ist seit 01.09.2008 Filialkirche der neuen Gemeinde St. Franziskus Bochum-Weitmar.
 
Die Kirche ist ein Erinnerungsort von nationalem Rang, in der die historische und religiöse Erinnerung einer Generation von Kriegsteilnehmern ihren Ausdruck gefunden hat. Die architektonische Konzeption, die Krypta und das Bildprogramm der Fenster („Straße des Krieges“) stellen eine Gesamtheit dar. Mit dem großen Chorfenster „Lobgesang der Jünglinge im Feuerofen“ hat beispielsweise der Maler Wilhelm de Graaf als Kriegsteilnehmer seinen Dank ausgedrückt.
 
Von 1960 bis 2009 versammelten sich zahlreiche ehemalige Kriegsheimkehrer aus ganz Deutschland alljährlich am Sonntag nach Pfingsten (Dreifaltigkeitssonntag) zu ihrem alljährlichen „Heimkehrer-Danktag“.
 
Dieses Erbe der Heimkehrer wollen junge und alte Gemeindemitglieder stets pflegen und erhalten.

Bilder (© Hermann Haferkamp): Impressionen des Gottesdienstes.

Bild 1

Bild 2

Bild 3

Bild 4

Bild 5

Bild 6

Bild 7

Bild 8

Bild 9

Bild 10

Bild 11

Benefiz-Veranstaltung für Christen im Heiligen Land in der Heimkehrer-Dankeskirche

Heimkehrer-Dankeskirche
my alt text

Christen sind in Israel eine Minderheit zwischen Juden und Muslimen, und doch sind sie wichtig - für den Charakter des Landes, für den Erhalt der heiligsten Stätten des Christentums.

Der Journalist Michael Ragsch (Radio Bochum) hat seit 2009 immer wieder das Heilige Land besucht und sich vor allem mit der Situation der Christen beschäftigt. Drei Bücher sind seitdem entstanden: "Sterne von Bethlehem. Die verlassenen Kinder einer heilige Stadt" setzt den Waisenkindern im Geburtsort Jesu ein Denkmal. "An Seinem See. Geschichten vom See Genezareth" beschäftigt sich mit Menschen, die heute da leben, wo Jesus früher wirkte. In diesem Jahr schließlich kam "Am Heiligen Grab. Die Christen Jerusalems" heraus.

Am 28. November (Samstag) liest Michael Ragsch in der Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) in Bochum-Weitmar aus seinen Büchern. Er zeigt aktuelle Bilder aus Jerusalem und informiert über die Lage der Christen in Isral. Die Veranstaltung beginnt um 16 Uhr.

"Ich will einige Christen vorstellen, denen ich in Jerusalem begegnet bin. Dort gibt es ja auf engstem Raum alle Konfessionen dieser Welt", sagt Michael Ragsch, "vor allem möchte ich in Weitmar das Kapitel über eine Deutsche lesen, die in Jerusalem Außerordentliches leistet. Sie leitet ein Krankenhaus für Schwerstkranke, in dem Juden und Christen und Moslems unter einem Dach zusammenleben. Außerdem möchte ich einen ganz außergewöhnlichen Nachfolger Jesu vorstellen: einen messianischen Juden, der an Jesus als Erlöser glaubt."

Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, aber es wird um eine Spende für das Priorat Tabgha und die Brotvermehrungskirche am See Genezareth gebeten, auf das kürzlich ein Brandanschlag verübt wurde. Die Spenden werden anschließend Benediktinierpater Ralph Greis OSB, Prior der deutschsprachigen Dormitio-Abtei auf dem Berg Zion in Jerusalem, der im Mai 2015 noch in der Heimkehrer-Dankeskirche zu Besuch war, übergeben.
Ich habe in meinem See-Genezareth-Buch ja ein Kapitel über Tabgha, den Ort der Brotvermehrung. Und das möchte ich auch gerne lesen", sagt Michael Ragsch, "es ist erschütternd, wie Christen im Heiligen Land in die Schusslinie geraten. Sie können alle Solidarität aus dem Western gebrauchen."

Hintergrund:

"Am Heiligen Grab. Die Christen Jerusalems" ist im Echter Verlag erschienen und kostet 19,90€. Das Buch bietet nicht nur einen Ausflug in die Gegenwart einer der aufregendsten Städte der Welt, sondern auch eine Reise in die Vergangenheit - auf den Spuren der allerersten Christen Jerusalems gewissermaßen.

Mehrfach ist Autor Michael Ragsch nach Jerusalem gereist, um dort Christen verschiedenster Konfessionen zu besuchen: die Pastorin aus Deutschland, die einen Selbstmordanschlag überlebt hat. Einen deutschen Freiwilligen in Yad Vashem. Die äthiopische Nonne, die auf dem Dach der Grabeskirche wohnt. Den österreichischen Franziskaner, den sein Orden in die Grabeskirche geschickt hat. Einen Juden, der Jesus begegnet ist. Den Vorsteher der syrisch-orthodoxen Gemeinde. Einen ehemaligen hohen Kirchendiplomaten, der heute als "Weißer Vater" in Jerusalem lebt. Und viele andere.

Zahlreiche außergewöhnliche Fotos des Schwerter Journalisten Sebastian Reith machen das Buch zu einem eindrucksvollen Zeugnis des Lebens der Christen am Heiligen Grab. Das Geleitwort hat Bestsellerautor Paul Badde beigesteuert.

Bild (© Sebastian Reith): Autor Michael Ragsch

Das offizielle Plakat der Veranstaltungen finden Sie hier.

VorschauAnhangGröße
Plakatentwürfe.pdf554.97 KB

Herzlicher Empfang für Flüchtlinge in Weitmar

Allgemein
my alt text

Hunderttausende Menschen fliehen derzeit aus dem Nahen Oster vor Krieg und Verfolgung. Beim sonntäglichen Angelus-Gebet in Rom hat Papst Franziskus sehr dringend gebeten, dass alle Pfarreien und alle geistlichen Gemeinschaften konkret eine Flüchtlingsfamilie aufnehmen sollen.
In Kürze sollen zwei neue Flüchtlingsunterkünfte in der Turnhalle der Natorpschule und auf dem Sportplatz Am Kuhlenkamp, also in der Kirchengemeinde St. Franziskus, eingerichtet werden. Am 22.09.2015 kamen nun die ersten Flüchtlinge mit dem Bus in Bochum-Weitmar an. Gastfreundschaft zeigte sofort die örtliche Kirchengemeinde St. Franziskus. Der ehrenamtliche Sakristan Hermann Haferkamp schloss spontan die Kirche Heilige Familie (Heimkehrer-Dankeskirche) auf und bot somit den Flüchtlingen eine trockene Bleibe bis die Unterkunft in der Turnhalle bezugsfertig war.
Der Gemeinderat erörtert nun nach seinen Möglichkeiten, wie man den Flüchtlingen auch weiterhin helfen und sie unterstützen kann.

Bild (© Hermann Haferkamp): Die Heimkehrer-Dankeskirche bot 30 Flüchtlingen einen trockenen Unterstand nach der Ankunft.